Sinnvoll Navigieren in VUCA Zeiten

Von VUCA Blog

Management 4.0 und das sinnvolle Navigieren in VUCA Zeiten
Charles Handy, der anerkannte Sozialphilosoph und Management-Vordenker, brachte es in seiner Keynote noch deutlicher auf den Punkt, als er von der überdenkenswerten Reihenfolge der Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Unternehmens sprach: People, profit and passion. They’re all important but so too is the order. Es lässt sich folgern, dass traditionelles Management also schon einige Jahre lang an seine Grenzen stößt. Dennoch folgen auch heute noch viele Manager den über Jahrzehnte hilfreichen Glaubenssätzen. Noch immer dominiert das teilweise zu wenig reflektierte Selbstverständnis zu wissen, was zu tun ist. Und das auf der Grundlage von alten Erfahrungen und „best practice“ aus Zeiten der Industrie 3.0. Das zudem noch häufig, ohne konkret noch besser verstanden zu haben, was eigentlich wirklich im Unternehmen – und, über den Tellerrand hinaus geschaut – im jeweiligen Umfeld und der Geschäftswelt los ist. An dieser Stelle zitiere ich immer gerne Klaus Doppler, der in meiner OE-Ausbildung sehr schön verbildlichte, „dass es Manager gibt, die selbst dann noch Kühe vom Eis holen, wenn es weder Kühe noch Eis mehr gibt.“

Zusammengefasst fehlen also nicht selten detaillierte und relevante Erkenntnisse über den Zustand der eigenen Organisation. Es mangelt an Informationen, wo eine erfolgreiche Intervention ansetzen kann. Es dominieren meist schlechte Erfahrungen mit wirkungslosen Veränderungen, Führung erzielt die nicht benötigte Wirkung und ist häufig ein Signal verpasster Umsetzung.

„Management 4.0“ braucht Ansätze für den Umgang mit den volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen (= VUCA) Anforderungen.
Es gilt, alt Bewährtes mit neu zu Erlernendem zu verbinden, der Analogisierung im Zuge der Digitalisierung nicht das Recht abzusprechen, und die dem noch nicht Gedachten und Betrachtetem Raum für den Diskurs zu geben.
Ich wage die These, dass die o.a. Reihenfolge von Charles Handy sich in den letzten fünf Jahren sogar um einen weiteren Effekt verändert hat. Betrachten wir das Zusammenspiel von teilweise fünf Generationen unter einem Firmendach (vom Gründer, über den Babyboomer zu den Generationen X,Y und Z), so zeigt sich, dass „Passion“ mindestens an die zweite Stelle der Aufzählung zu rücken scheint. Übersetzt man diesen englischen Begriff mit „Leidenschaft“, so treten andere Kontextfaktoren in das erfolgreiche Zusammenspiel von Menschen ein. Nämlich „Sinn“ oder „Motivation“ oder „Wollen“.
Das „Warum?“ und das „Wie?“ laufen dem „Was?“ den Rang ab!
Hier trifft „alte Lehre“ auf die neuen Ansätze. Auf Faktoren, die wiederum in den gängigen Managementpraktiken maximal gestreift bzw. rudimentär berücksichtigt werden. Was kann uns das lehren? Schaut man auf Wikipedia nach „Die Titanic“, so liest man: „Ihr Name steht für schwerwiegende Unglücke und die Unkontrollierbarkeit der Natur durch technische Errungenschaften.“ Was liegt also näher, als den Blick auf das zu richten, auf das man Einfluss hat? Und dazu zählen noch immer der Dialog von Mensch zu Mensch und das Interesse am Anderen!

Ein Ansatz für die Praxis: Offener Workshop „Tag der Orientierung“
Ihr Invest on Return auf ein paar Stunden Ihrer kostbaren Zeit sind neue Perspektiven und Herangehensweisen im Führungsalltag, um den mitunter nicht absehbaren Konsequenzen einer VUCA Welt sinnvoller zu begegnen.

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