Zum Umgang mit einer Welt, die flüchtig, unbeständig, vernetzt und mehrdeutig ist. Vom „Entweder oder“ zum „Sowohl als auch“.

(Artikel aus dem Buch „Services Management und digitale Transformation“)

„VUKA oder was?“ Die einen sagen so, die anderen so. Für die einen ist VUKA ein weiteres Buzzword, das spätestens seit Covid-19 noch bekannter geworden ist. Für die anderen ist es nach wie vor ein abstrakter Begriff. Und was zu abstrakt ist, damit wird sich zunächst nicht befasst. Warum auch – wenn um mich herum schon genügend Dinge unbeständig, unsicher, komplex und mehrdeutig sind. Was manche zu einem dritten Ansatz im Umgang mit den Phänomenen von VUKA (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität) bringt. Nämlich, diese bewusst wahrzunehmen, auf den eigenen Kontext zu beziehen, deren aktuelle und zukünftige Auswirkungen zu reflektieren oder zu antizipieren und daraus Lösungen abzuleiten. Je nach individuellem Bedürfnis, konkreter Betroffenheit und spezifischem Bereich verspricht die aktive Auseinandersetzung mit Aspekten, die das bisherige Geschäftsmodell, die enthaltenen Services und den Nutzen von digitalen Möglichkeiten auf den Prüfstand stellen, wirksame Perspektiven für die Navigation in dynamischen, schnelllebigen Zeiten und erhöht damit die eigene VUKA-Fitness.

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