Michael Mattis über die digitale Neuausrichtung und die 4V

VUKA wird schnell zur Beschreibung dessen, was alles schwieriger geworden ist: technologische Sprünge, verschobene Märkte, geopolitische Spannungen und immer weniger verlässliche Gewissheiten. Doch was, wenn genau darin nicht nur das Problem liegt, sondern auch die Einladung zum Gestalten?

Diesen Gedanken verfolgt Michael Mattis, Gründer und CEO von Silicon Valley Europe, in seinem Gastbeitrag zu meinem Buch „Verstehen Verorten Verändern Vergnügen“. Er überträgt die 4V auf die digitale Zukunft Europas.

Verstehen: Was verändert sich wirklich?

Künstliche Intelligenz, Plattformökonomien und datenbasierte Geschäftsmodelle verändern nicht nur Technologien, sondern ganze Wertschöpfungslogiken. Für Michael Mattis ist deshalb klar: Europa darf neue Entwicklungen nicht zuerst nur als Risiko betrachten. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Welche Chancen entstehen, wenn wir die neuen Spielregeln verstehen?

Verorten: Wo stehen wir?

Europa bewegt sich zwischen den digitalen Modellen der USA und Chinas und sucht seinen eigenen Weg zwischen technologischer Stärke, gesellschaftlicher Verantwortung und europäischen Werten. Doch Orientierung entsteht erst dann, wenn wir ehrlich auf unsere eigene Position schauen. Das gilt für Europa genauso wie für Unternehmen:

Welche Stärken tragen noch? Welche Strukturen bremsen bereits?

Verändern: Nicht nur analysieren, sondern handeln

Michael Mattis fordert konkrete Veränderungen: mehr Investitionen in Zukunftstechnologien, weniger lähmende Bürokratie und bessere Bedingungen für Innovation und Unternehmertum. Ein Gedanke, der sich auch auf Organisationen übertragen lässt: Nicht immer müssen sich zuerst die Menschen ändern. Manchmal müssen wir die Bedingungen verändern, unter denen sie handeln.

Vergnügen: Der unterschätzte Faktor

Besonders spannend ist Michaels Gedanken zum vierten V. Digitale Transformation wird häufig über Technologie, Effizienz und Regulierung diskutiert. Dabei wird etwas Entscheidendes leicht übersehen: Begeisterung.

Zukunft entsteht nicht nur aus Druck und Notwendigkeit. Sie braucht Menschen, die Lust darauf haben, etwas zu gestalten. Genau deshalb gehört Vergnügen unabdingbar zu den 4V. Nicht als nette Zugabe, sondern als Energiequelle für Veränderung.

Michael Mattis‘ Beitrag zeigt sehr konkret, wie sich die 4V auf eine der großen Zukunftsfragen unserer Zeit übertragen lassen.
Verstehen. Verorten. Verändern. Vergnügen.

Vier Perspektiven, die helfen können, VUKA nicht nur auszuhalten, sondern handlungsfähig zu bleiben.

Mehr dazu, sowie weitere Perspektiven aus Wirtschaft, Militär, Sport und Gesellschaft, finden Sie in meinem Buch

„Verstehen Verorten Verändern Vergnügen“

Mit den 4V klar entscheiden und wirksam verändern in einer
VUKA-Welt

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